Samstag, 7. Juli 2012

2. SportScheck Nachtlauf in Aachen, 06.07.2012

Wie auch im letzten Jahr spielte das Wetter - trotz CHIO-Bedingungen (da regnet es schließlich IMMER in Aachen) - mit. Es waren angenehme 20 Grad, leichter Wind und ein Mix aus Sonne und Wolken. Die zuvor entdeckten, sehr bedrohlichen Gewitterwolken haben sich vermutlich über Eschweiler entleert - unser Glück. Das Treiben rund um den Aachener Markt zeugte wieder von einer professionellen Veranstaltung und diesmal waren schon mehr Teilnehmer gemeldet, als im Vorjahr beim ersten Event dieser Art. 








Der Heimvorteil dabei ist wirklich Klasse, die Anreise kurz, man kennt sich aus und trifft tatsächlich einige bekannte Gesichter. So auch Detlef "The machine", mein ehemaliger Trainer, der mit einer 5 km und einer 10 km Gruppe am Start war. Ich hab mich sehr gefreut, ihn noch mal zu sehen und konnte es natürlich nicht unterlassen, ihm stolz von meinem ersten Halbmarathon in Berlin zu erzählen.


Unsere Gruppe hatte in diesem Jahr Zuwachs durch die Familie Butsch in Person von Arnd und den Zwillingen Sam und Nic bekommen. Yannic hatte ein wenig verpennt, so dass er auf diesem Gruppenbild leider fehlt. Unten im Bild unsere beiden Zwillingspärchen, dann unser Kaiser Karls-Brunnen vor dem historischen Rathaus, einmal mit, einmal ohne Regenbogen. Die kleinen Zwillinge sind übrigens aus dem Stand eine Zeit von 24:35 durch die 5 km "geflogen" - Respekt!







Weil ich aus Erschöpfungsgründen meinen Frisörtermin am Nachmittag vor dem Lauf nicht mehr wahrnehmen konnte/wollte, lief ich diesmal im 80er-Jahre-Madonna-look, der Ansatz war einfach zu grauslich. Doch auch um den Schweiß aufzufangen, war das Teil genau richtig. Hier im Startblock mit Gorjan, ähnliches Foto wie im letzten Jahr, diesmal bin ich jedoch mit Brille gelaufen, was auch absolut ok war.



Nach dem Startschuß gings direkt mal etwas bergab, was dazu verleitete, Gas zu geben. Mit "Ballast der Republik" lief es sich richtig gut an. Doch schon unten in der Fußgängerzone am Glascubus merkte ich, dass ich das Tempo sicher nicht halten würde, denn schließlich kam nun der Ätz-Kilometer von Elisenbrunnen hoch bis zur Jakobstraße - dieser Kilometer raubt mir jegliche Kraft und stellt auch meine mentale Stärke jedes Mal auf eine extreme Probe. Wie gut, dass unser Lauf nur 2 x durch die ansonsten sehr schöne Innen- und Altstadt führt, die auch durch die weitestgehend gepflasterten Untergründe nicht sonderlich schön zu laufen ist.




Während die Leute sich hier in der Altstadt Essen und Bierchen schmecken lassen, quälen die Läufer sich hoch zur "Rennbahn", wie passend.


Ab Runde 2 haben Dirk und Flo mich dann ein Stück "zum Warmlaufen" begleitet; was hier bei mir scheinbar ganz locker flockig aussieht, täuscht absolut ;-), ich war echt am Limit!

Doch irgendwann ist jedes Elend mal vorbei und ich war im Ziel! 


(Und sehe eigentlich gar nicht sooo fertig aus, wie es sich anfühlte.)


Mit einer Zielzeit von 31:22 min. bin ich absolut zufrieden. Mein Ziel war es, nach Möglichkeit schneller als im Vorjahr (32:31) zu sein, was ja mit etwas über 1 Minute auch geklappt hat (neue PB geschafft). An der sub30 beiß ich mir wohl noch ein wenig die Zähne aus, obwohl es um ein Haar gelungen wäre. Dafür, dass ich seit April nur noch rumgeeiert bin und hier ein Wehwehchen und dort ein Zipperlein hatte, war es doch echt in Ordnung! Außerdem hat diese Strecke nicht nur unschöne Beläge und einige Bürgersteige zu bieten, sondern auch noch um die 45 Höhenmeter (bei 2 Runden). Die Werte von Sportstracks und GPSies weichen hier übrigens ziemlich ab, wobei GPSies wohl aussagekräftiger sein soll.

Bevor die 10er  dann auf die Strecke gingen, fiel der Torbogen noch ein wenig in sich zusammen; ein Fußgänger hat wohl im vorbei Gehen das Kabel ausgestöpselt.


Und nach einem kurzweiligen 10 km Rennen, Hazel, Gorjan und ich feuerten ordentlich an, so dass all unsere Teilnehmer ihre PBs verbessern konnten, ging es im Anschluss zufrieden, hungrig und durstig noch in den Hofgarten zu einer Mitternachts-Currywurst (die ich allerdings nicht ganz geschafft habe).

Sven finisht mit 44:13

Dirk mit 47:13

Yannic (48:05) und Flo (47:58) waren sichtlich k. o., aber happy!

Gorjan hat sich mit 28:34 um 6 Minuten !! verbessern können!
Tolle Leistung!

Und hier noch ein paar Impressionen:



Die schnellste Frau war vom DJK Jung Siegfried die 
Herzogenratherin Eva Offermann mit 39:13, 
sie traininert dort, wo auch wir unsere Runden drehen.

Das Treppchen, auf welches unsereins nie kommen wird :-)

Im Hofgarten gibts lecker Zwickelbier

vorher

nachher

Papa Arnd erzählt von seinem Runners-Blues, 
während Sam und Nic schon richtig müde sind. 

Ich erkläre hiermit die Currywurst zu meinem finisher's diner ;-)

Alles in allem war er auch in diesem Jahr in Aachen wieder eine richtig schöne Laufveranstaltung, der


und wir sind garantiert im nächsten Jahr wieder dabei. Vielleicht kann ich dann ja mal die sub 30 knacken. Aber wenn nicht, geht meine Welt davon auch nicht unter :-))




Kommentare:

  1. Super! Glückwunsch an alle und ganz besonders an Dich! Wir wären ja auch gern dabei gewesen, wenn die Hotels an diesem Wochenende in Aachen nicht so teuer gewesen wären ... Vielleicht nächstes Jahr ...

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  2. Ja, das liebe CHIO fällt vermutlich immer in diesen Zeitraum. Aber vielleicht ist bis zum nächsten Jahr ja unser Gästezimmer fertig, dann könnt Ihr bei uns schlafen!

    vielen Dank, liebe Manu! Ich freu mich jetzt schon auf den Womens Run und das damit verbundene Wiedersehen mit Dir :-))).

    Liebe Grüße auch an Andre!

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